"Global Investment Risk and Resilience Index" / Quelle: Henley & Partners

London (24. Oktober 2025) – Mit 88,42 von 100 möglichen Punkten weist die Schweiz die weltweit beste Fähigkeit zur Anpassung an und Erholung von geopolitischen, wirtschaftlichen und klimatischen Risiken auf. Auf den Plätzen zwei und drei folgen Dänemark mit 85,09 Punkten und Norwegen mit 83,54. Deutschland liegt mit 80,71 Punkten auf Platz 9 und Österreich mit 78,48 Punkten auf Platz 12. Das geht aus dem „Global Investment Risk and Resilience Index“ der Beratungsfirma Henley & Partners hervor, der gemeinsam mit der KI-gestützten Analyseplattform AlphaGeo entwickelt wurde.

Der Index kombiniert die Risikoexposition der Länder einerseits mit deren Resilienzkapazität andererseits in einem einzigen Wert. Hierdurch können Länder identifiziert werden, die am besten in der Lage sind, das investierte Vermögen zu erhalten und so für Unternehmen und Familien einen langfristigen Wert zu schaffen. Regierungen erhalten damit einen Maßstab zur Messung der Wettbewerbsfähigkeit ihrer Länder in einer Welt sich überlappender Risiken – von geopolitischen Konflikten über die Inflation bis zum Klimawandel.

Auffällig beim Index ist, dass sich hohe Werte bei der Resilienz zunehmend auf kleinere, hochadaptive Staaten konzentrieren. Den Spitzenplatz der Schweiz erklären die Autoren der Studie mit den „außergewöhnlich risikoarmen und weltweit führenden Innovations-, Governance- und Sozialmetriken“ des Landes. Die hohe Platzierung der skandinavischen Länder ist laut Studie dagegen ein Beispiel „wie gerechtes Wachstum, robuste Institutionen und zukunftsorientierte Sozialpolitik weltweit führende Resilienz schaffen“.

Ausführliche Ergebnisse des „Global Investment Risk and Resilience Index“:
https://www.henleyglobal.com/publications/global-investment-risk-and-resilience-index

Quelle: Henley & Partners, London